Femizid

Mann erschiesst Partnerin, obwohl Polizei von häuslicher Gewalt wusste: Warum wurde die Frau nicht besser geschützt?

Die Schweiz verzeichnet 2025 bislang mehr Femizide als in anderen Jahren. Das Drama von Epagny FR heizt die politische Debatte um mehr Gelder an: Der Täter war zuvor inhaftiert und besuchte ein Anti-Gewalt-Coaching. Die Hintergründe.
Das Haus im freiburgischen Epagny, in dem es am 10. April zum Drama kam.
Foto: Jean-Christophe Bott / Keystone

Die Liste des Grauens wächst dieses Jahr besonders schnell. Bereits 14 Femizide verzeichnet die Schweiz 2025, während im ganzen Vorjahr 21 Frauen von Männern im familiären Umfeld getötet wurden. Das jüngste Drama ereignete sich in Epagny FR. Ein 41-jähriger Mann kosovarischer Herkunft erschoss letzten Donnerstag seine 39-jährige Frau, als diese am Wohnsitz ihres Arbeitgebers den Haushalt machte. Der Täter steckte mutmasslich das Haus in Flammen und richtete sich danach selbst.

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