Analyse

Macron und Merz wollen Europa neu aufstellen – mit einem besonderen Geschenk für die Ukraine?

Friedrich Merz und Emmanuel Macron treten in der zentralen Ukraine-Frage Seite an Seite auf. Doch die grundlegenden Differenzen sind nicht ausgeräumt.
«Mercron» in Paris:Deutschlands Kanzler Friedrich Merz (links) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen wieder zum Motor Europas werden.
Foto: Ludovic Marin / Pool / EPA

Mit der Aussprache des Vornamens «Friedrich» bekunden die französischen Journalisten noch etwas Mühe. Der neue deutsche Kanzler und der seit acht Jahren amtierende Président begrüssten sich im Hof des Elysée-Palastes aber schon wie alte Bekannte – schulterklopfend, mit Wangenküsschen und der Duzformel «cher Emmanuel», «cher Friedrich». Kommunikationspolitisch lautete die Botschaft: Das neue Kapitel der deutsch-französischen Freundschaft beginnt in Paris comme il faut .

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-