Justiz

Liebesaffäre: Redet sich Bundesrichter als Opfer einer SVP-Intrige heraus?

Die Affäre um die verbotene Liebe am höchsten Schweizer Gericht hat erste konkrete Folgen. Beatrice van de Graaf erhält keine neuen Fälle mehr. Ihr Ex-Partner vermutet offenbar eine politische Agenda hinter der Enthüllung der «Weltwoche».
Liebesunglück am Bundesgericht: Die Beziehung zwischen Yves Donzallaz und Beatrice wird von externen Experten untersucht.
Foto: Bilder: Keystone

Seit sechs Jahren wirkt Ulrich Meyer nicht mehr am Bundesgericht. Doch die Gerüchte um eine heikle Romanze zwischen zwei Mitgliedern des höchsten helvetischen Gerichts, Yves Donzallaz (parteilos, früher SVP) und Beatrice van de Graaf (SVP) sind bis zu seinen Ohren gedrungen - zu ihm als «Pensioniertem», wie er gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen sagte. Meyer sieht die Unabhängigkeit im Innenverhältnis zwischen Bundesrichterinnen und Bundesrichtern in Gefahr. «Richter sind dazu da, Urteile zu fällen, und nicht sich zu lieben. Die beiden könnten sich bei der Entscheidfindung beeinflussen.»

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