
Grosser Nachfrage erfreuten sich konjunkturabhängige Titel und Finanzaktien, dagegen verzeichneten die defensiven Schwergewichte Novartis und Nestlé Verluste. Die Finanzwerte profitierten in erster Linie von Wells Fargo. Die US-Grossbank ist mit einem milliardenschweren Rekordgewinn ins Jahr gestartet.
Ausserdem unterstützte ein Artikel der "New York Times" den Sektor. Demnach haben Amerikas führende Banken den "Stress-Test" der US-Regierung zu ihrer Stabilität bestanden.
Bis Börsenschluss legte der SMI 1,42 Prozent auf 5070,60 Punkte zu. Im Wochenvergleich stieg der Leitindex um 0,5 Prozent. Der breitere SPI gewann um 1,55 Prozent auf 4286,42 Punkte.
Als Tagessieger gingen die Aktien von OC Oerlikon (+18,7 Prozent auf 62.50 Franken) aus dem Handel. Die Aktien profitierten von Gerüchten um einen grösseren Spartenverkauf.
Wegen Übernahmespekulationen sehr fest schlossen Swiss Re (+6,0 Prozent auf 24.58 Franken). Die US-Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway von Warren Buffett plane eine Übernahmeofferte in der Grössenordnung von 40 bis 42 Fr. je Aktie, hiess es. Ausserdem hat J.P. Morgan die Papiere auf "Neutral" hochgestuft.
Der Rückzug des Medikaments Raptiva in den USA belastete Roche. Die Anleger zeigten sich aber wenig überrascht und die Genusscheine stiegen sogar leicht um 0,1 Prozent auf 151.40 Franken.