16.03.2026, 08:11 Uhr
updateAktualisiert: 16.03.2026, 09:13 Uhr
Kari Kälin
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Es ist ein kleines Paradies mit zwei Häusern am Ägerisee im Kanton Zug. Die Besitzerin, eine Witwe, starb 2013 im Alter von 72 Jahren und hinterliess ein Vermächtnis: Die rund 5000 Quadratmeter grosse Liegenschaft bleibt in Familienbesitz. Um dies sicherzustellen, hatte sie die Residenz schon Jahrzehnte zuvor in eine Holdingstruktur gegossen: Je 45 Prozent der Aktien hatten ihre beiden Kinder, ein Bruder und eine Schwester, schon zu ihren Lebzeiten erhalten. Deren damals 8-jährigen Tochter vermachte die Grossmutter 10 Prozent. Ein langjähriger Familienanwalt wurde als Stimmvertreter der begünstigten Enkelin in der Familienholding installiert.
