Die Ausgangslage ist unerfreulich: Laut der aktuellen Pisa-Studie kann jeder vierte Schulabgänger nicht richtig lesen, jeder fünfte kaum rechnen und die Tendenz zeigt nach unten - obwohl sich die Schweiz eines der teuersten Bildungssysteme der Welt leistet. Kein Wunder, prägt der Begriff «Krise der Volksschule» vermehrt die bildungspolitische Debatte. FDP und SVP haben vor Kurzem je ein Positionspapier mit ähnlicher Stossrichtung präsentiert: Fokus auf Lesen, Rechnen, Schreiben und mehr Übung, mehr Praktiker als Dozenten an den Pädagogischen Hochschulen. Kritisiert werden der hohe Reformrhythmus, die integrative Förderung, der Fremdsprachenunterricht auf der Primarstufe.
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