Analyse

Der Angriff mit Putins «Monsterrakete» war anders, als viele glauben

Mit rund 600 Drohnen und 90 Raketen fand am Wochenende einer der grössten Luftangriffe Russlands auf die Ukraine statt. Besonders der Einsatz einer Mittelstreckenrakete namens Oreshnik verbreitete Schrecken. Zu Recht?
Menschen beobachten in Kiew ein brennendes Gebäude nach einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt.
Foto: Efrem Lukatsky

Wenn es um den Krieg in der Ukraine geht, nehmen es viele Medien mit den Fakten nicht so genau. So titelten zum Beispiel britische Zeitungen: «Russland greift Kiew mit Oreschnik-Rakete an». Tatsächlich setzten die Russen diese relativ neue Mittelstreckenrakete am Wochenende aber nicht gegen die Hauptstadt ein, sondern gegen Bila Zerkwa, eine Ortschaft rund 80 Kilometer von Kiew entfernt.

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