Interview

«200 Millionen Franken allein für Abnehmspritzen»: Oberste Krankenkassenchefin fordert Marschhalt

Im Interview kritisiert die oberste Krankenkassenchefin, Saskia Schenker, die Ausweitung der Grundversicherung, die kantonale Spitalplanung sowie die drohende Kehrtwende bei den Medikamenten-Rabatten.

Vor rund einem Jahr hat Saskia Schenker den Chefposten beim neuen Krankenkassenverband Prioswiss übernommen, der Nachfolgeorganisation der beiden verkrachten Verbände Santésuisse und Curafutura. Sie will die Krankenversicherer wieder verstärkt «als Vertreter der Prämienzahlerinnen und Prämienzahler» positionieren. «Unsere Aufgabe ist es, den Ausgleich zwischen einer guten medizinischen Versorgung und einer finanzierbaren Grundversicherung zu finden.»

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