Fünf lange Tage hatte Javier Milei geschwiegen und zugeschaut, wie sich die Gerüchte, Berichte, die Ermittlungen und Hausdurchsuchungen immer weiter zu einem veritablen Skandal aufbauten, der sein Erneuererimage beschädigt. Es geht um mutmassliche Korruptionszahlungen in Millionenhöhe an Vertraute im engsten Zirkel des rechten argentinischen Staatschefs. Und im Zentrum steht seine Schwester Karina. Sie ist Mileis wichtigste politische und persönliche Bezugsperson. Respektvoll nennt er sie nur «La Jefa», die Chefin.
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