Streit um Arbeitszeugnis

Sie hätten den Verdacht «problemlos» benennen können – das sagt ein Experte zu den Kita-Missbrauchsfällen

Ein Kita-Betreuer soll trotz laufendem Verfahren den Kanton gewechselt und weiter systematisch Kinder missbraucht haben. Wie hätten die Arbeitgeberinnen reagieren sollen? Eine Einordnung.
Die Winterthurer Kita hätte in ihrem Arbeitszeugnis stärker auf die Verdachtsmomente des Beschuldigten hinweisen müssen, sagt Thomas Geiser.
Foto: Christian Beutler/Keystone

Der Fall beschäftigt die Schweiz seit drei Wochen: Ein Betreuer soll laut Anklageschrift 15 Kleinkinder in verschiedenen Kindertagesstätten missbraucht haben. Er flog nur zufällig auf, weil Ermittler bei einer Hausdurchsuchung wegen Kinderpornografie Videos von Übergriffen in Kitas in Winterthur und Bern fanden, die bis 2020 zurückreichen.

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