Neben seiner vielleicht bekanntesten Rollen in «Kill Bill» und «Reservoir Dogs» spielte Michael Madsen in zahlreichen Produktionen mit. Und oft führte Quentin Tarantino Regie. Darunter sind «The Hateful Eight» oder «Once Upon a Time in Hollywood». Insgesamt hat er seit den 80er-Jahren in über 300 Filmen mitgespielt. Beispielsweise 1983 in «War Games», 1991 in «Thelma & Luise» und 2005 in «Sin City». Meistens mimte er den Bösewichten oder zumindest Typen mit gewaltigen Ecken und Kanten.
In einem Interview sagte er mal: «Ich war glaubwürdiger, als ich hätte sein sollen. Ich glaube, die Leute haben echt Angst vor mir.» Eigentlich habe er noch einige Projekte in Planung gehabt, heisst es von seinem Management.
Doch nun wurde Madsen am Donnerstagmorgen in seinem Haus in Malibu bewusstlos aufgefunden. Seine Sprecherin Liz Rodriguez bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag: «Ich kann bestätigen, dass Michael gestorben ist.» Offenbar war ein Herzstillstand die Todesursache.
Einer seiner Söhne nahm sich vor drei Jahren das Leben. Auch deshalb zerbrach im vergangenen Jahr seine Ehe nach 28 Jahren. Madsen hinterlässt nun sechs Kinder. (zen)
