Hawala-System

«Keiner spricht, weil jeder daran verdient»: Untergrund-Banking ist in der Schweiz im Vormarsch – und schwer zu bekämpfen

Wenn der Barbershop, das Restaurant oder das Taxi die Bank ist:  Kriminelle Clans und Mafia-Gruppen setzen für die Wäsche und den Transfer ihrer schmutzigen Gelder immer mehr auf Untergrund-Banking. Wie das System funktioniert.
Im August 2022 hob die Luzerner Polizei einen albanischen Clan aus. Über ein Reisebüro wusch und transferierte die Bande mutmasslich Drogengeld. Dabei setzte sie das Hawala-System ein.
Foto: Luzerner Polizei
Der Syrer aus Zürich nahm bescheidene 0,7 Prozent des Transaktionsbetrags als Provision für seine Dienstleistung. Diese bestand darin, Gelder krimineller Herkunft zu verschieben ...

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