Putin-Vertraute

Rückzug aus der Öffentlichkeit: Ex-Aussenministerin Kneissl hadert mit ihrem russischen Exil

Die in Österreich als Putin-Marionette verspottete frühere Aussenministerin Karin Kneissl stellt ihren Social-Media-Kanal ein. In Wien will man ihr vorsorglich den rot-weiss-roten Pass entziehen.
Wird in Österreich weitum als «Landesverräterin» angesehen: Ex-Aussenministerin Karin Kneissl an einer Veranstaltung in St. Petersburg. Die Parteilose wurde einst von der FPÖ ins Amt berufen.
Foto: Maksim Konstantinov/Imago
Es war am 30. Juli, da wünschte Karin Kneissl, 61, ihrem Gefolge auf Telegram zum bisher letzten Mal einen «guten Morgen vom Planet Russland». Sie wolle ihren Telegram-Kanal «aus verschiedenen Gründen» einstellen.

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