Vance und Peseschkian

Ausgerechnet die beiden Männer, die nie Krieg wollten, riskieren für einen Frieden ihren Kopf

Irans Präsident Peseschkian und US-Vizepräsident JD Vance sind gezwungen, den von ihren Chefs verursachten Scherbenhaufen aufzuräumen. Wie erbittert der Widerstand dagegen ist, zeigt die Sabotage der Bürgenstock-Konferenz. Eine Analyse.
JD Vance (links) und Massud Peseschkian (rechts) waren von Anfang an gegen eine Eskalation des Konflikts - jetzt versuchen sie, die Konsequenzen einzudämmen.
Foto: Bilder: Keystone

Als Donald Trump im Situation Room im Februar dieses Jahres über einen möglichen Angriff auf den Iran mit seinem Team beriet, gab es eine prominente Stimme, die sich gegen einen Krieg mit dem Iran aussprach: Es war jene von Vizepräsident JD Vance. Der Republikaner hat selbst im Irak gedient, und gilt wohl deshalb seit jeher als einer der grössten Kritiker von amerikanischen Auslandseinsätzen. Doch Vance unterlag – und die USA begannen die Bombardierung.

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