Nationaler Streiktag

Italien-Reisende, aufgepasst: «Einschränkungen auf wichtigsten nationalen Verkehrsachsen»

In Italien steht ein nationaler Streiktag an. Das hat Auswirkungen auf Schulen, das Gesundheitswesen, öffentliche Betriebe und den Verkehr, wie die italienischen Behörden melden. Betroffen sind Flug-, Bahn- und sogar der Strassenverkehr. Wer also Ende dieser Woche nach Italien reist, braucht Nerven.
Am Wochenende fallen diverse Züge in Italien aus – das Chaos ist vorprogrammiert.
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Laut dem Touring Club Schweiz (TCS) sind Zugverbindungen bereits ab Donnerstag, 21 Uhr, bis Freitag, 21 Uhr, beeinträchtigt. Die SBB empfehlen betroffenen Reisenden, die Reise zu verschieben.

Tatsächlich teilt das italienische Zugunternehmen allerdings mit, dass einige Mindestdienste weiter erbracht werden. So verkehren einige Regionalzüge von 6 bis 9 Uhr und von 18 bis 21 Uhr. Am Samstag soll dann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden. Es ist dennoch mit hohem Passagieraufkommen zu rechnen.

Flug- und Autoverkehr ebenfalls betroffen

Laut italienischen Medien ist auch der Flugverkehr vom Streik betroffen. Das Personal an Flughäfen werde am Freitag bis um Mitternacht streiken, heisst es. Es könne zu Beeinträchtigungen im nationalen sowie im internationalen Flugverkehr kommen.

Auch der italienische Luftverkehr ist vom Streik betroffen.
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«Nach aktuellem Stand wird der für Freitag angekündigte Streik in Italien keine Auswirkungen auf unseren Flugbetrieb haben. Daher planen wir, sämtliche Flüge von und nach Italien regulär durchzuführen», schreibt die Swiss auf Anfrage.

Viele Reisende dürften an diesem Wochenende auf die Strasse ausweichen.
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Weil Flug- und Bahnverkehr gestört sind, befürchten die Behörden, dass sich das Reisen an diesem Wochenende vermehrt auf die Strassen verschiebt. Doch auch hier kommt es zu Einschränkungen: «Erwartet werden Auswirkungen auf das Verkehrsmanagement, die Mautstellen und damit verbundene Dienstleistungen, mit möglichen Verzögerungen und Einschränkungen auf den wichtigsten nationalen Verkehrsachsen», zitiert der «Quotidiano Nazionale» die Polizei.

Darum wird in Italien gestreikt

Der Streik Ende Woche wird von den italienischen Gewerkschaften organisiert. Sie beklagen die Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen. So seien die Reallöhne in den letzten fünf Jahren um 7,5 Prozent gesunken. Deshalb fordern die Gewerkschaften Ausgleichsmassnahmen.

Die italienischen Gewerkschaften sind unzufrieden.
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Hervorgehoben werden auch Probleme im öffentlichen Gesundheitswesen sowie die Zunahme unfreiwilliger Teilzeitarbeit in Italien. Die Gewerkschaften beklagen zudem, dass das Militär mehr Budget zugesprochen erhalte, während die Arbeitnehmenden vor einschneidenden wirtschaftlichen Problemen stünden. Sie schreiben in einer Mitteilung:

(watson.ch/leo)