Porträt

Irans Präsident Peseschkian: Ein erfolgreicher Herzchirurg, gefangen zwischen religiösem Fanatismus und Reformwille

Er trat an als gemässigter Politiker, der Irans Beziehungen zu den USA normalisieren wollte. Doch der iranische Präsident Massud Peseschkian droht den kompletten Machtverlust zu erleiden.
Von Religionsführern zweimal nicht zur Wahl zugelassen, bevor er 2024 antreten durfte: Irans Präsident Massud Peseschkian.
Foto: AP

Wer im Iran aktuell die Macht hat, ist offen. Der neue Ajatollah Modschtaba Khamenei soll nach Angaben des US-Kriegsministers bei einem Bombenangriff schwer verletzt worden sein und möglicherweise im Koma liegen. Entscheidungen treffen offenbar andere: im Hintergrund vor allem die Chefs der Revolutionsgarden und einflussreiche religiöse Führer. Sicher nicht tonangebend ist dagegen der einzige Mann, der direkt vom iranischen Volk gewählt wurde: Präsident Massud Peseschkian.

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