Unruhen

Proteste im Iran eskalieren: Wieso die Mullahs dieses Mal besonders nervös sind

Hunderttausende Menschen sind in den letzten Tagen auf die Strassen gegangen. Während der Ajatollah ausländische Drahtzieher beschuldigt und das Internet abschalten lässt, wächst der Druck auf die politische Führung.
Die Demonstrationen in der Nacht auf Freitag sind die grössten seit Jahren.
Foto: Screenshot: X

Hunderttausende schreien Abend für Abend auf den Strassen des Irans ihren Frust über hohe Preise, niedrige Einkommen und fehlende Zukunftschancen heraus – doch Regimechef Ali Khamenei kann nur «Vandalen» erkennen. Hinter den Unruhen, die seit fast zwei Wochen anhalten, stecke Amerika, sagte der 86-jährige Ajatollah am Freitag in einer kurzfristig anberaumten Rede. Die Islamische Republik werde nicht vor «Söldnern des Auslands» zurückweichen. Die scharfen Töne sollen die Ratlosigkeit des Regimes verdecken.

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