Abstimmung

«Die Mehrheit der Kantone hat die Heiratsstrafe abgeschafft»: Die Walliser Finanzdirektorin erklärt ihr Nein zur Individualbesteuerung

Die Kantone haben erst zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ein Kantonsreferendum ergriffen: Sie kämpfen gegen die Einführung der Individualbesteuerung. Die Walliser Finanzdirektorin Franziska Biner erklärt, weshalb.
Die Walliser Finanzdirektorin Franziska Biner fürchtet den Aufwand der Individualbesteuerung.
Foto: Maxime Schmid / Keystone

Es wäre eine Steuerrevolution: Am 8. März stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Ehepaare sollen nicht mehr gemeinsam, sondern einzeln besteuert werden. Dadurch wird das Problem der steigenden Progression für Verheiratete gelöst: Sie werden gegenüber Konkubinatspaaren nicht mehr benachteiligt. Damit wird die Heiratsstrafe bei der direkten Bundessteuer abgeschafft. Die Individualbesteuerung müsste aber auf allen Staatsebenen eingeführt werden: Dagegen wehren sie sich: Zum zweiten Mal in der Geschichte haben sie das Kantonsreferendum ergriffen. Im Interview erklärt die Walliser Finanzdirektorin Franziska Biner, weshalb die Kantone die Individualbesteuerung ablehnen.

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