Abstimmung

Tausende neue Steuervögte? Weshalb diese Mitte-Finanzdirektorin kein Problem in der Individualbesteuerung sieht

Die steuerliche Heiratsstrafe soll fallen: Am 8. März stimmt die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Mitte, SVP und Kantone warnen vor einem Bürokratiemonster. Die Luzerner Finanzdirektorin spricht hingegen von einer Vereinfachung.
«Es wird nicht hunderte von neuen Steuerbeamten geben»: Franziska Bitzi, Mitte-Finanzdirektorin Stadt Luzern.
Foto: Anthoyny Anex/Keystone

In der Schweiz sollen Ehepaare künftig nicht mehr gemeinsam besteuert werden, sondern jede Person einzeln. Damit wird die Heiratsstrafe abgeschafft. Paare in der gleichen wirtschaftlichen Situation werden gleich besteuert - unabhängig vom Zivilstand. SVP, Mitte und die Kantone wehren sich jedoch gegen die Individualsteuerung. Sie sprechen von einem beträchtlichen Mehraufwand. Die Luzerner Finanzdirektorin Franziska Bitzi (Mitte) erklärt, weshalb die kantonalen Finanzdirektoren ebenso falsch liegen wie ihre Partei.

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