Friedensgespräche

In Genf trafen Erzfeinde aufeinander – warum sich die Schweiz als Gewinnerin des Diplomatie-Experiments fühlen darf

Schwer bewaffnete Polizisten, verriegelte Säle und hektische Shuttlefahrten prägten zwei Tage intensiver Gespräche. Inhaltlich bleibt vieles offen.
U.S. Army Secretary Daniel Driscoll, Jared Kushner, Sondergesandter Steve Witkoff, Aussenminister Ignazio Cassis und Diplomat Gabriel Luchinger vor Beginn der trilateralen Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA in Genf.
Foto: Ekaterina Chesnokova / Imago

Grau ragt das Intercontinental in den verregneten Genfer Himmel. Rund um das schmucklose Hotel in der Schweizer Diplomatenstadt patrouillieren Polizisten, Maschinenpistolen im Anschlag. «Keinen Schritt weiter», knurrt ein Uniformierter in den kalten Februarabend. Flatterband. Barrikaden. Sirenen. Ein grauhaariger Mann huscht kurz aus dem Intercontinental heraus und ein Journalist ruft: «Ist das nicht Witkoff?» Einige pro-ukrainische Demonstranten schwenken ihre blau-gelbe Fahne.

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