Naturkatastrophen

Hochwasser 2005: «Einige Kunden hatten alles verloren, vorübergehend sogar ihr Zuhause»

Vor 20 Jahren setzten sintflutartige Regenfälle die Schweiz unter Wasser. Der Schaden war riesig. Mit dem Hochwasser von 2005 fand ein Umdenken statt. Seitdem wird vermehrt in Prävention investiert. Das zahlt sich aus.
Die Sarneraa trat im August 2005 über die Ufer in die Altstadt von Sarnen.
Foto: Kantonspolizei Obwalden

Als Erwin Koller im August 2005 in Sarnen ankam, stand der Dorfbrunnen im Wasser. Da wusste der Schadensinspektor der Versicherung Mobiliar, diesmal ist alles anders. Er bezog vor Ort ein Büro, das in den nächsten eineinhalb Jahren sein Arbeitsplatz werden sollte. In den ersten sieben Monaten wohnte er im Hotel, für die gut einstündige Fahrt ins Luzerner Hinterland zu seiner Familie fehlte die Zeit.

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