Er sei der Papst der Armen gewesen, der Nächstenliebe. Als Erster habe er wichtige Posten im Vatikan mit Frauen besetzt und sich für mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen starkgemacht. So zumindest steht es in zahlreichen Nachrufen, die seit dem Tod von Papst Franziskus am Ostermontagmorgen erschienen sind.
«Papst Franziskus hat deutlich mehr Reformen angekündigt, als er letztlich umgesetzt hat», sagt Michael Meier, Theologe und Journalist. Er ist Autor des Buches «Papst der Enttäuschung» und findet: Franziskus hätte seinen Handlungsspielraum stärker ausschöpfen können. Gleichzeitig sei es jedoch auch falsch, von der katholischen Kirche allzu weitreichende Reformen zu erwarten.
Wo stösst ein Papst an seine Grenzen? Wie viel Einfluss hat das Amt heute noch? Und soll sich ein Papst überhaupt zu Themen äussern, die ausserhalb der Kirche liegen?
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