SP-Präsident Cédric Wermuth schreibt «Fuck you, Mr. Trump», Mitte-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt bezeichnet die US-Administration als «grenzdebile Kindsköpfe»: Die Schweizer Politik reagiert empört auf die Eskalation des Treffens zwischen US-Präsident Trump und Wolodimir Selenski, bei dem der ukrainische Präsident regelrecht erniedrigt wurde.
Kein Zweifel: Die Kehrtwende der US-Regierung im Ukraine-Krieg bewegt auch die Schweiz. Doch vom Bundesrat ist kaum etwas zu hören: «Die Schweiz setzt sich weiterhin für einen gerechten und dauerhaften Frieden ein und verurteilt die russische Aggression gegen einen souveränen Staat», schreibt Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter auf der Plattform X lediglich. Ansonsten: Funkstille.
Warum diese Zurückhaltung? Was bedeutet Trump für die Schweiz? Und welche Optionen hat der Bundesrat überhaupt? Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» geht Doris Kleck, stellvertretende Chefredaktorin von CH Media, auf diese und andere Fragen ein.
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