Analyse

Golf statt Gebet: Trump stösst seine fundamentalistischen Anhänger vor den Kopf

In Washington feiern Tausende von Gläubigen den 250. Geburtstag des Landes. Und behaupten, dass die USA eine christliche Nation seien. Warum blieb der Präsident diesem Grossevent fern?
Eine Gläubige hört am Sonntag in Washington zu, wie Präsident Donald Trump an einem Gross-Event in Washington eine Bibelpassage vorliest.
Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP

Donald Trump hatte am Sonntag zwei Möglichkeiten, seinen freien Tag zu geniessen. Die erste Option: Quasi vor seiner Haustüre, auf der National Mall, fand eine religiöse Veranstaltung statt, organisiert von seiner Regierung. Tausende von Christen feierten in der herrlichen Parkanlage in der Mitte der amerikanischen Hauptstadt den 250. Geburtstag der Unabhängigkeitserklärung. Und verwischten dabei bewusst die Grenze zwischen Religion und Staat.

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