27.02.2026, 15:47 Uhr
updateAktualisiert: 28.02.2026, 16:18 Uhr
Stefan Brändle
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«Und geschminkt bin ich auch nicht!» Mit dieser nur halbwegs ernst gemeinten Bemerkung setzt sich Gisèle Pelicot, in dezenten Beige- und Brauntönen gekleidet, zum Gespräch in ihrem Hotelzimmer in München. Beruhigt ist sie, als ihr versichert wird, dass das Gespräch nicht gefilmt werde. Umso besser, da kann sich die 73-jährige Französin, die Opfer eines der grössten bekannten Fälle organisierter Vergewaltigung wurde, ganz den gestellten Fragen widmen.
