Mazan-Affäre

Die Frau hinter der Ikone: Wie Gisèle Pelicot den Hass begraben und die Liebe gefunden hat

Gisèle Pelicot äussert sich in ihren Memoiren erstmals und sehr persönlich zu der Affäre, die ihren Namen trägt. Sie endet für das Opfer mit einer überraschend positiven Note.
Das heute vielleicht bekannteste Gesicht Frankreichs: Gisèle Pelicot.
Foto: Guillaume Horcajuelo

«Den Frühstückstisch decke ich immer am Vorabend.» Mit diesem Satz beginnt Gisèle Pelicots Buch «Eine Hymne an das Leben», das an diesem Dienstag in 22 Sprachen erscheint. Der Satz klingt banal, aber die Autorin weiss, warum sie die Teller und die Marmelade schon abends auftischt: «Als könnte ich so die Nacht, die mir von jeher Angst macht, überbrücken.»

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