Gesundheitswesen

Zwischen der Schweiz und Italien brodelt ein weiterer Konflikt – es geht um eine neue Steuer

In der wegen Crans-Montana bereits angespannten Beziehung der Schweiz mit Italien wird die Gesundheitsabgabe der Regierung Meloni für Grenzgänger zum Politikum.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will den Exodus des Gesundheitspersonals ins Tessin bremsen.
Foto: Filipp Attili/EPA

Die Brandkatastrophe von Crans-Montana, die in der Silvesternacht 41 Tote, darunter sechs Italienerinnen und Italiener, sowie 115 meist Schwerverletzte forderte, belastet die Beziehung Italiens zur Schweiz stark. Es handelt sich aber nicht um den einzigen Reibungspunkt zwischen den beiden Nachbarländern. So sorgt derzeit die von der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni schon im Dezember 2023 beschlossene Gesundheitsabgabe für Grenzgängerinnen und Grenzgänger für rote Köpfe. Diese Steuer ist zwar bis heute noch nicht erhoben, doch im Haushaltsgesetz Italiens soeben erneuert worden.

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