Der künftige US-Präsident Donald Trump ist nach seiner Verurteilung im Zusammenhang mit Schweigegeld von einer Haftstrafe verschont geblieben. Richter Juan M. Merchan entschied am Freitag in New York, den Republikaner ohne Strafe aus dem Gerichtsverfahren zu entlassen. Damit kann Trump am 20. Januar das Präsidentenamt antreten – als erster Mensch, der wegen einer Straftat verurteilt ist.
Merchan entschied sich für eine sogenannten bedingungslose Entlassung, wonach Trump keine Haftstrafe bekommt, keine Bewährungsauflagen erfüllen und kein Bussgeld zahlen muss. Merchan hätte Trump theoretisch eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren geben können.
Trump war im Mai in 34 Anklagepunkten wegen Fälschung von Geschäftsunterlagen schuldig gesprochen worden. Es ging dabei um eine Zahlung in Höhe von 130'000 Dollar an die Porno-Darstellerin Stormy Daniels. Das Geld sollte sie davon abhalten, ein mutmassliches sexuelles Verhältnis zu Trump an die Öffentlichkeit zu bringen. Trump bestreitet Daniels Angaben und bezeichnet sich als unschuldig. (dpa)
