Neue Studie

Glencore & Co. machen mehr Geld mit Finanzgeschäften als mit Rohstoffen

Die Schweiz ist eine weltweit bedeutende Rohstoff-Drehscheibe. Diese haben Wissenschaftler erstmals durchleuchtet.
Eine Kohlemine von Glencore in Südafrika.
Foto: Getty Images/Per-Anders Pettersson

Sie heissen Cargill, Vitol oder Glencore und handeln weltweit mit Rohstoffen wie Weizen, Öl oder Kohle. Diese Geschäfte wickeln sie auch aus der Schweiz heraus ab, aus ihren Niederlassungen in Genf oder Zug. Der Sektor ist hierzulande zu einer Macht herangewachsen: Jährlich generieren die Rohstoffhändler eine Wertschöpfung von 19,2 Milliarden Franken. Dies entspricht 2,3 Prozent der gesamten Wertschöpfung der Schweiz. Damit ist der Sektor etwa so bedeutend wie der Tourismus.

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