Am Dienstagmorgen schien Friedrich Merz’ Wahl zum deutschen Kanzler noch eine ausgemachte Sache zu sein; wenige Stunden später stand seine Zukunft auf Messers Schneide. Der Bundestag liess ihn im ersten Wahlgang durchfallen. Für den 69-Jährigen, der jahrzehntelang auf diesen Tag hingearbeitet hatte, war das eine Demütigung.
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