Kommentar

Friedrich Merz’ Kanzlerschaft startet mit einer Demütigung – das hat er auch sich selbst zuzuschreiben

Deutschlands neuer Regierungschef ist lädiert, bevor er überhaupt zu regieren begonnen hat. Das hat auch mit seiner Wesensart zu tun. Merz wird rasch dazulernen müssen, um Kanzlerformat zu erreichen.
Friedrich Merz am Dienstag im Deutschen Bundestag. Die Wahl zum Kanzler schaffte er erst im zweiten Anlauf.
Foto: Markus Schreiber/AP

Am Dienstagmorgen schien Friedrich Merz’ Wahl zum deutschen Kanzler noch eine ausgemachte Sache zu sein; wenige Stunden später stand seine Zukunft auf Messers Schneide. Der Bundestag liess ihn im ersten Wahlgang durchfallen. Für den 69-Jährigen, der jahrzehntelang auf diesen Tag hingearbeitet hatte, war das eine Demütigung.

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