
Die UBS bleibt dabei: Die Entlöhnung für den Konzernchef erreicht nicht mehr die Sphären früherer Jahre, als Bankenchefs mit Bonipaketen von bis zu 70 Millionen Franken für negative Schlagzeilen sorgten. Dies wohl, um nicht unnötig Öl ins Feuer der UBS-Kritiker zu giessen. Der aktuelle Konzernchef Sergio Ermotti erhält für das vergangene Geschäftsjahr wie schon 2024 eine Vergütung von 14,9 Millionen Franken, wie dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Das Fixgehalt beträgt dabei 2,8 Millionen, der Rest ist variabel. Zum Vergleich: Der CEO der viel kleineren Hautcreme-Firma Galderma verdiente im vergangenen Jahr 17,6 Millionen Franken.
Fast schon bescheiden wirkt Ermottis Gehalt im Vergleich zu den Konzernchefs der grossen Wall-Street-Banken: Goldman-Sachs-Chef David Solomon trug 2025 ganze 47 Millionen Dollar nach Hause (+21 Prozent), Morgan-Stanley-Chef Ted Pick kam auf 45 Millionen Dollar (+32 Prozent) und der langjährige Branchenprimus Jamie Dimon von JP Morgan musste sich mit 43 Millionen Dollar begnügen.
Die gesamte UBS-Konzernleitung erhält für 2025 insgesamt 145,3 Millionen Franken ausbezahlt. Im Jahr zuvor waren es 143,6 Millionen gewesen. (mim)
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