Währungspolitik ist ein delikates Handwerk. Jedes Wort eines Chefs einer Zentralbank kann für Ausschläge an den Finanzmärkten sorgen. Das gilt nicht nur für Martin Schlegel, den Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB) oder Jerome Powell, den Chef der US-Notenbank. Sondern natürlich auch für den Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) in seiner Funktion als Hüter des Euro. Man erinnere sich: Im Jahr 2012 rettete der damalige EZB-Chef Mario Draghi mit einem einzigen Satz («Whatever it takes», zu Deutsch: «Was immer es braucht») die Gemeinschaftswährung vor dem Kollaps.
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