04.05.2026, 05:00 Uhr
updateAktualisiert: 05.05.2026, 19:43 Uhr
Julian Spörri
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Ein Neugeborenes braucht besonderen Schutz. Die Nackenmuskulatur ist im ersten Lebensjahr noch nicht genügend entwickelt, um den Kopf stabil zu halten. Wird ein Baby schnell hin- und herbewegt, gerät das Gehirn im Schädel in Bewegung – es ist nicht fixiert. Die Folge: Blutgefässe reissen, es kommt zu Blutungen, und Nervenzellen werden zerstört. Das kann für das Baby tödlich enden. Und selbst wenn es überlebt, erleidet rund ein Drittel der «Schüttelbabys» schwere und ein weiteres Drittel leichte neurologische Schäden. Darum gilt: Ein Baby darf niemals geschüttelt werden.
