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Europäische Union soll sich mit Jugendgewalt befassen

Das Thema Jugendgewalt soll auf die Tagesordnung aller 27 Mitgliedstaaten der Europäische Union (EU) gesetzt werden. Darauf verständigten sich die Innenminister aus sechs EU-Staaten in Berlin nach einem Gedankenaustausch.
Versammelte G6-Innenminister in Berlin
Bild: Keystone

Der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kündigte an, deswegen einen Brief an die tschechische Ratspräsidentschaft und den zuständigen EU-Kommissar zu schreiben.

Die Minister aus Polen, Frankreich, Italien, Spanien und Grossbritannien waren sich mit Schäuble einig, die Gründe der Jugendgewalt auszuloten und dabei auch die Rolle der Kommunikation per Internet zu untersuchen. Das A und O sei eine erfolgreiche Prävention, hiess es.

Das informelle Treffen der sogenannten G6-Staaten ging aus einer 2003 gegründeten deutsch-französischen Initiative hervor. Ziel ist es, jenseits des Tagesgeschäfts über Zusammenarbeit und Schwerpunkte zu sprechen.

Zu dem Treffen war auch die neue US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano eingeladen. Mit ihr wollten die EU-Minister die weitere transatlantische Zusammenarbeit diskutieren. Auf der Tagesordnung standen Reiseerleichterungen, Datenschutz sowie die Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus.