«Schabbat-Zone» in Zürich

Unsichtbare Grenze für mehr Freiheit: Orthodoxe Juden spannen Nylonfäden, um sich freier bewegen zu können

In Zürich ist ein Eruv eingeweiht worden. Diese kaum sichtbare «Schabbat-Zone» ermöglicht es orthodoxen Juden, am Ruhetag Kinderwagen und Rollstühle zu schieben oder im Park zu picknicken. Er erhöht die Standortattraktivität Zürichs für orthodoxe Familien.
Eine «Schabbat-Zone» umspannt neu das Wohngebiet der jüdischen Bevölkerung in Zürich: Drei Vertreter der jüdischen Gemeinschaft schreiten den Eruv ab.
Foto: Eruv Zürich

In Zürich lebt eine der grössten jüdisch-orthodoxen Gemeinschaften Europas mit rund 2500 Mitgliedern. Nur in wenigen europäischen Städten wie London, Paris oder Antwerpen gibt es mehr strenggläubige Juden als an der Limmat. Insbesondere in den Quartieren Wollishofen, Enge und Wiedikon sind die Orthodoxen mit ihren charakteristischen Kleidern und Frisuren ein sichtbarer Teil des Stadtbildes.

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