Grenzgänger

Erstmals seit zwanzig Jahren arbeiten weniger Italiener im Tessin – ist das die Trendwende?

Die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Tessin ist leicht rückläufig. Das stellt die Südschweiz vor neue Probleme - und Streit mit Italien.
Bisschen weniger Arbeit: Kontrolle an der Grenze zu Italien.
Foto: Gaëtan Bally / Keystone

Erstmals seit Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 ist im Kanton Tessin die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger zurückgegangen. Ende 2024 waren 78'683 Frontalieri im Tessin tätig, das sind genau 896 Personen oder 1,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Bundesamt für Statistik bekannt gab. Zwar ist dieser Rückgang nur minim, aber nach jahrzehntelanger Zunahme doch bemerkenswert. Ein Rückblick: Ende 2004 lag die Zahl der Grenzgänger im Tessin bei 35'312.

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