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Deutschland

Erster Personalentscheid bei CDU

In der CDU-Spitze ist die Nominierung der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Generalsekretärin der Partei auf "grosse Zustimmung" gestossen. Das berichtete Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel am Montag.
CDU-Chefin Angela Merkel und die für das Amt der CDU-Generalsekretärin nominierte Annegret Kramp-Karrenbauer freuen sich über die Zustimmung der Parteispitze.
Bild: KEYSTONE/EPA/CLEMENS BILAN

Im Vorfeld habe sie sich mit Kramp-Karrenbauer darüber unterhalten, wie die Ministerpräsidentin "eine stärkere Rolle auf der Bundesebene" spielen könnte, sagte Kanzlerin Merkel nach Sitzungen des CDU-Präsidiums und des Parteivorstands. Die Idee zur Übernahme des Postens der Generalsekretärin sei von Kramp-Karrenbauer selbst gekommen.

"Mich hat diese Idee sehr berührt. Ich habe diese Idee sofort aufgegriffen", berichtete die CDU-Vorsitzende bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kramp-Karrenbauer.

Es sei alles andere als selbstverständlich, dass eine "erfolgreiche Ministerpräsidentin" von einem Staatsamt in ein Parteiamt wechsle, sagte Merkel. Das mache deutlich, dass Kramp-Karrenbauer für die CDU in einer schwierigen und unruhigen Zeit arbeiten wolle.

Es sei ein "grosses Glück", dass Kramp-Karrenbauer ihre Kraft für die CDU einsetzen wolle. "Und deshalb habe ich dieses Glück beim Schopfe gepackt." Kramp-Karrenbauer solle auf dem CDU-Parteitag am kommenden Montag in Berlin ins Amt gewählt werden. (sda/dpa/afp/reu)