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Temperatursturz

Engelberg und Säntis sind gezuckert, die ersten Pässe gesperrt: Schneefallgrenze sinkt auf 1500 Meter

Nach einem Hitzesommer ist der Herbst nun endgültig da. In der Nacht auf Samstag hat es in den Bergen den ersten Schnee gegeben. Oberhalb von 1800 Metern braucht es Winterreifen.

«Es schneielet, es beielet». Kaum sind die Badehosen und Bikinis endgültig versorgt, hat es auch schon zum ersten Mal in tieferen Lagen geschneit. Wie der Wetterdienst Meteonews auf Twitter schreibt, ist die Schneefallgrenze in Teilen des Landes auf unter 1500 Meter gesunken.

Dementsprechend gezuckert sind auch zahlreiche Bergketten. So zeigen etwa die Bilder der Webcams von Engelberg und vom Säntis eine durchaus respektable Schneedecke. Auf dem Berg in der Ostschweiz liegen gemäss SRF Meteo gar 8 Zentimeter Neuschnee.

Sofort die Skis und das Snowboard aus dem Keller zu holen, lohnt sich aber noch nicht wirklich. «An den meisten Orten bleibt der Schnee nicht lange liegen - wenn er denn überhaupt liegen bleibt», heisst es bei SRF Meteo. Die Böden seien noch zu warm und auch der weisse Nachschub fehle – bereits am Sonntag sei es wieder trocken. Am Samstag selbst kann es durchaus noch einmal zu weiterem Schneefall kommen.

Vorsicht ist bei den Alpenpässen geboten. «Mit Sommerreifen hat man oberhalb 1800 bis 2000 Metern heute definitiv schlechte Karten», schreibt Meteonews. Wie die Strassenübersicht zeigt, sind einige Pässe bereits gesperrt. Bei weiteren gilt der Warnhinweis «schneebdeckt». Schuld an der weissen Pracht ist übrigens polare Luft, die nun in den Alpenraum kommt, wie Meteonews schreibt.

Gute Nachrichten gibt es auch für alle, die den Schnee nicht so mögen (oder zumindest im September noch nicht): Nächste Woche bestimmt Hoch Stefan unser Wetter, so der Wetterdienst. «Abgesehen von Wolken- und Nebelfeldern dominiert die Sonne.» Das heisst auch an den meisten Orten: Ade Schnee. (mg)