Kommentar

Ein Sieg der Demokratie: Wie die Ukrainer ihren Präsidenten im Zaum halten

Weil während des Kriegs keine Wahlen abgehalten werden können, verfügt Staatschef Wolodimir Selenski über eine undemokratische Machtfülle. Beschnitten wird diese aber durch erfolgreiche Strassenproteste.
Musste sich den Demonstranten zumindest teilweise beugen: Präsident Wolodimir Selenski.
Foto: Evgeniy Maloletka / AP

«Der neue Oberkommandierende ist um 100 Prozent besser als der alte», erklärt der ukrainische Oberleutnant Valentin, der seit viereinhalb Jahren an der Front Dienst leistet. «Der Wechsel an der Spitze ist ein Moralschub für die Soldaten.»

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