Die Schweizermacher 2.0

Plötzlich steht die Polizei im Bad: Liebespaar muss intimste Details preisgeben

Zwei Männer schlafen frühmorgens in ihrer Wohnung, als Beamte im Auftrag des Migrationsamtes kommen. Sie vermuten eine Scheinehe. Jetzt streitet das Bundesgericht über den Fall.

An einem Donnerstagmorgen um 6:15 Uhr in Zürich. Zwei Männer schlafen noch, als es an der Türe klingelt. «Kantonspolizei Zürich!» Diese führt im Auftrag des Migrationsamts eine Wohnungskontrolle durch. Wegen eines Verdachts: Das schwule Paar soll seine Partnerschaft nur zum Schein eingetragen haben, um eine Aufenthaltsbewilligung zu erschleichen. Eduardo P. ist Peruaner, sein Partner David P. ist Schweizer (Namen geändert).

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