Kommentar

Ein Glück für die Schweiz: Im Unterschied zu Trump lässt die EU zivilisiert mit sich streiten

Wir erhalten in diesen Tagen Anschauungsunterricht, wie die Weltmacht USA unter Donald Trump Konflikte mit anderen Staaten beizulegen gedenkt. Was die Schweiz und die EU miteinander verhandelt haben, steht in einem augenfälligen Kontrast dazu.
Er macht, was er will: Präsident Donald Trump erklärt am 9. Februar in der Air Force One den «Golf von Mexiko» zum «Golf von Amerika».
Foto: Ben Curtis / AP

Vielleicht sollten sich all jene, die glauben, die Schweiz habe mit der EU einen «Unterwerfungsvertrag» ausgehandelt, einmal bei Mette Frederiksen erkundigen. Die dänische Ministerpräsidentin bekam vor rund zwei Wochen einen Anruf von Donald Trump. Dieser soll ihr dabei unmissverständlich mitgeteilt haben, dass sich die USA die zu Dänemark gehörende Insel Grönland unter den Nagel zu reissen gedenken. Daran, so Trump, führe kein Weg vorbei. Verhandeln könne man allenfalls noch über Modalitäten.

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