Analyse

Die Proteste in Los Angeles spielen Donald Trump in die Hände – er sucht schon lange die Konfrontation

Die Unruhen in der kalifornischen Metropole kommen dem Präsidenten wie gerufen. Er will Macht demonstrieren. Das Thema Einwanderung eignet sich vorzüglich dazu – auch aufgrund der Fehler, die seine Gegner machen.
Demonstranten konfrontieren am Sonntag eine Reihe von Stadtpolizisten im Zentrum von Los Angeles.
Foto: Jae C. Hong/AP

Keine Frage: Die Bewohnerinnen und Bewohner von Los Angeles haben ein Recht darauf, wütend zu sein. Die Art und Weise, wie die Regierung von Präsident Donald Trump regelrecht Jagd auf Migrantinnen und Migranten macht, ist grausam. Dieses Spektakel dient vor allem dazu, das rechte Amerika zufriedenzustellen – diejenigen Wählerinnen und Wähler also, die Trump mit seinem Gerede von «einer Invasion» der USA durch ausländische Straftäter in den vergangenen Wochen und Monaten angestachelt hat. Eine umsichtige Einwanderungspolitik jedenfalls sieht anders aus.

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