Tarife

Die Post erhöht die Päckli-Preise und leert Hunderte Briefkästen früher – Rabatte gibt es nur für Online-Nutzer

Die Post will ihre sinkenden Erträge mit höheren Preisen kompensieren. Doch der Preisüberwacher intervenierte. Trotzdem wird es für die Kundinnen und Kunden teurer.
Kostet künftig mehr: Die Post erhöht die Paket-Preise.
Foto: Bruno Kissling

Die Post nimmt mit Briefen immer weniger Geld ein, weil die Mengen seit Jahren sinken. Deshalb wollte sie die Preise zum dritten Mal seit 2022 erhöhen. Daraus wird aber nichts: Der Preisüberwacher hat erfolgreich interveniert. Wie er am Donnerstag mitteilt, anerkenne er zwar die negativen Entwicklungen in diesem Geschäftsbereich. Doch wegen des guten Ergebnisses der Post im Jahr 2024 – sie schrieb 324 Millionen Franken Reingewinn und damit rund 70 Millionen Franken mehr als im Vorjahr – seien für das Jahr 2026 «keine ertragssteigernden Massnahmen erforderlich». Die Briefe bleiben damit gleich teuer. Doch es gibt auch schlechte Nachrichten für die Kundinnen und Kunden.

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