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Friedensinitiative

Die kurdische Arbeiterpartei PKK löst sich gemäss Medienberichten selbst auf

Die PKK beschliesst die Selbstauflösung und will offenbar auch ihre Waffen abgeben.
Jugendliche halten ein Foto des inhaftierten Anführers der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) Abdullah Öcalan hoch.
Bild: Metin Yoksu / AP

Die kurdische Arbeiterpartei PKK hat nach Angaben kurdischer Medien ihre Selbstauflösung beschlossen. Sie werde zudem im Rahmen einer Friedensinitiative mit der Türkei ihre Waffen abgeben, meldete die mit der PKK verbundene Nachrichtenagentur Firat am Montag. Firat hatte bereits am Freitag gemeldet, die PKK habe auf einem Parteikongress zwischen dem 5. und 7. Mai «historische Entscheidungen» getroffen.

Die PKK führt seit 1984 einen bewaffneten Aufstand, der Zehntausende von Menschenleben gefordert hat. Sie wird von der Türkei und ihren westlichen Verbündeten als Terrorgruppe eingestuft und ist verboten.

Im Februar rief der inhaftierte PKK-Chef Abdullah Öcalan seine Gruppe auf, einen Kongress einzuberufen, um sich aufzulösen, die Waffen niederzulegen und den Konflikt zu beenden. Kurz darauf kündigte die PKK eine Waffenruhe an, stellte jedoch Bedingungen für ihre Auflösung, darunter konkrete Rahmenbedingungen für Friedensgespräche. (dpa)