Wochenkommentar

Die Farce von Istanbul

Erwartungsgemäss ist es bei den Friedensgesprächen in der Türkei zu keinem Durchbruch gekommen. Putins Fernbleiben zeigt, dass Moskau kein Interesse an einem schnellen Friedensschluss hat.
In der türkischen Metropole Istanbul sitzen sich zum ersten Mal seit Jahren russische und ukrainische Verhandler direkt gegenüber.
Foto: Murat Gok / AP

Es ist schon sonderbar: Um einem sofortigen Waffenstillstand nicht zustimmen zu müssen, kündigt Diktator Wladimir Putin direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul an. Dann reist Präsident Wolodimir Selenski nach Ankara, um gemeinsam mit dem türkischen Autokraten Recep Tayyip Erdogan auf Putin zu warten. Doch die beiden harren vergeblich aus. Am Ende kneift Putin und schickt eine drittklassige Delegation nach Istanbul.

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