Es handle sich um einen «gezielten Cyberangriff», wodurch die elektronische Steuerung der Kühl- und Tiefkühlanlagen manipuliert worden sei, heisst es in einem Flyer des Unternehmens. In der Folge sei es zu erheblichen Temperaturabweichungen gekommen.
Die Metzgerei teilte mit, dass die Filiale aufgrund des Angriffs geschlossen worden sei. Man wolle keine Risiken für die Lebensmittelsicherheit eingehen. Zudem seien die Anlagen umgehend vom Netzwerk getrennt worden.
In den vergangenen Tagen häuften sich ähnliche Meldungen in Europa. So sorgten Cyberkriminelle in Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland und den Niederlanden dafür, dass Kühlschränke und Tiefkühltruhen wärmer wurden. Im Oktober war es bereits in Frankreich zu schweren Cyberangriffen gekommen, wo etwa 150 Geschäfte betroffen waren.

In der Schweiz waren erfolgreiche Attacken bislang ausgeblieben. Zwar meldete Coop gegenüber «20 Minuten», es seien entsprechende Versuche registriert worden, welche aber erfolglos geblieben seien. So gebe es «umfassende Sicherheitsmassnahmen, die regelmässig überprüft und weiterentwickelt» würden. (dab/watson)


