Ein «gros connard» sei der Gemeindepräsident, sagt der alte Mann, ein Idiot, dass er erst jetzt merke, dass er sich hätte entschuldigen müssen. Sie sitzen zu zweit am Tisch in der Ecke, der Mann im Karohemd und seine Frau im hellgrauen Mohairpullover, je ein Glas Wein vor sich, auf dem Tisch eine zerknüllte Zeitung, an einem dieser Orte im Dorf mit Holztresen und Sportbildern an den Wänden, wo der Zapfhahn früh morgens in Betrieb geht. Alle hätten es falsch gemacht, schimpft der Mann weiter. Der Staat mit seiner Fahrlässigkeit, die Italiener mit ihren Schuldzuweisungen, die Anwälte mit ihren Ausreden. Die Polizei, die überall Details durchsickern lasse. Alles nur, um Crans-Montana, sein Dorf, zu destabilisieren. Seine Frau nickt, nimmt einen Schluck.
«Gut ist es hier nicht» – Crans-Montana sucht den Weg zurück zur Normalität
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