Crans-Montana

«Diese Medienkonferenz war zum Scheitern verurteilt»

Die Welt schüttelt den Kopf, ob dem desolaten Bild, das die Schweiz gerade abgibt.
Der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud, verteidigt sich.
Foto: Cyril Zingaro / Keystone

Angelegt war die Medienkonferenz als Befreiungsschlag, geendet hat sie im Debakel. Crans-Montanas Gemeindepräsident Nicolas Féraud und seine drei stummen Begleiter gaben vor der Weltöffentlichkeit ein desolates Bild ab. Sie wirkten nicht nur unfähig, sondern machten auch Aussagen, die von den Opfern als respektlos empfunden wurden. So sagte Féraud etwa, dass «die Gemeinde als Geschädigte am meisten betroffen» sei, «vor allen anderen». Er drückte zwar den Betroffenen sein «zutiefstes Bedauern» aus, eine Entschuldigung jedoch war von ihm nicht zu hören.

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