Migrationskrise

Fake News lockten Zehntausende nach Ceuta – dann folgte die Ernüchterung

Bis zu 60'000 Marokkaner stürmten nach irreführenden Meldungen über Aufenthaltsrechte die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta. Nur einen Tag später kehrten fast alle enttäuscht und erschöpft zurück – während Spanien nach den Urhebern der Fake News sucht und über eine mögliche Rolle Marokkos rätselt.
Aus dem Traum von Europa wurde binnen weniger Stunden bittere Ernüchterung.
Foto: Antonio Sempere

«Sie haben uns angelogen. Niemand nimmt uns hier auf», beklagt sich Karim. Zusammen mit zwei Freunden war der 18 Jahre alte Marokkaner bereits am Donnerstag mit dem Bus von Fez nach Fnideq gefahren, die marokkanische Grenzstadt zur spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta.

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