Kommentar

Verlängerung der AKW-Laufzeiten bedeutet vor allem eines: Wir sind zurück im alten Trott

Der Bundesrat hat entschieden, die AKW-Anlagen in Gösgen und Leibstadt über 20 Jahre länger zu betreiben. Die beiden Reaktoren in Beznau werden hingegen in acht Jahren vom Netz genommen.
Das Atomkraftwerk Gösgen darf 20 Jahre länger laufen.
Foto: Bruno Kissling

Der Entscheid ist eigentlich brisant: Zehn Jahre, nachdem das Schweizer Stimmvolk den schrittweisen Atomausstieg beschlossen hat, entscheidet der Bundesrat, die bestehenden AKW noch zwanzig Jahre länger laufen zu lassen. Ein beträchtlicher Teil der Stimmbevölkerung von 2017 wird damit kaum mehr erleben, dass ihr Entscheid auch umgesetzt wird.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-